Freitag, 20. April 2018

[#WritingFriday] Von schwangeren Gläubigen, einem magischen Telefonat und einem Mann ohne Hand

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Von schwangeren Gläubigen, einem magischen Telefonat und einem Mann ohne Hand


Fortsetzung der Geschichte "Von Rennschnecken und schwangeren Gläubigen" und die #Writing-Friday-Aufgabe "Eine Frau verwählt sich und landet bei einem fremden Mann. Unerwartet beenden sie das Gespräch aber mit einer Verabredung. Schreibe das Telefonat dazu auf."


Fassunglos hörte Marlene Lukas' Geständnis zu. Er war sterilisiert, konnte nach medizinischem Stand gar keine Kinder zeugen und hatte ihr es jahrelang verschwiegen, sie Monat für Monat hoffen lassen, schwanger zu werden. Alles, weil er zu feige war, die Lüge aufzulösen. Und je länger es andauerte, umso schwieriger sei es gewesen. Hatte er überhaupt eine Ahnung, in welchen Schmerz er sie dadurch stürzte? In einen Schmerz, der unnötig gewesen wäre. Ihr Glaube war ihr eine Hilfe gewesen, um ihren Frieden mit dem Schmerz zu machen. Ein Schmerz, an dem Lukas' Schweigen Schuld gewesen war.
Als Lukas fertig war mit seiner Beichte, sah er voller Angst zu Marlene, aber gleichzeitig fühlte er, dass eine große Last von seiner Seele purzelte.
Marlene hingegen war noch immer wie betäubt. Von dem ganz großen Glücksgefühl fiel sie innerhalb weniger Minuten in eine Enttäuschung, von der sie nicht geglaubt hatte, dass es sie überhaupt geben könnte. "Lass mich allein", brachte sie tonlos hervor. Lukas machte einen halben Schritt auf sie zu, aber ein Blick auf ihre Miene brachte ihn zu der Überzeugung, es sei besser, sich zu trollen. "Bin bei den Schneckis", murmelte er. Ja, natürlich, sein Schneckenzimmer, da war er sowieso stundenlang und da konnte er, wenn es nach Marlene ging, erstmal bleiben. Die Schneckis waren für ihn wie seine Babys - und nun würde er mit Marlene zusammen ein Baby haben.
"Oh mein Gott, was soll ich tun?" Marlene ließ sich auf das Sofa sinken. Das Telefon klingelte und am Display sah Marlene, dass es ihre Freundin Lucy war. Gut, ein bisschen Ablenkung würde ihr nicht schaden. Ob sie schon bereit war, über Lukas Verrat zu reden, wusste Marlene allerdings nicht.

Donnerstag, 19. April 2018

[TAG] Sunshine Blogger Award


das Banner zeigt einen Palmenstrand
Sunshine Blogger Award


Ich wurde gleich zweimal für den Sunshine Blogger Award getaggt und freue mich riesig!
Petrissa hat mich getaggt und auch Chiara.

Der Sunshine Blogger Award ist für diejenigen, die kreativ, inspirierend und positiv beim Versprühen ihres Sonnenscheins in der Buchblogger-Community sind.

Danke, dass Ihr bei diesen Worten an mich gedacht habt!

Die Regeln:


Danke dem Blogger, der dich getaggt hat und markiere ihn mit seinem Link.
Beantworte die 11 Fragen, die der Blogger dir gestellt hat.
Nominiere 11 neue Blogger für den Award und stelle 11 Fragen.
Gehe auf die Regeln ein.



Petrissas Fragen - Buchvogels Antworten


1. Das erste Regal rechts neben der Tür, zweite Reihe von oben, drittes Buch von links. Wie heißt das Buch, das da steht? 
Phil Farrand: Cap'n Beckmessers Führer durch Star Trek, Deep Space Nine

2. Du wirst verfolgt, als eine Fee auftaucht und Dir die Möglichkeit gibt, in ein Buch zu hüpfen. Es muss eines der letzten fünf Bücher sein, die Du gelesen hast. Welches wählst Du und warum?
Sehr schwierig. Ich möchte weder aus Syrien flüchten müssen, noch mit meiner Clique das Ziel eines Psychopathen sein, eines der schwierigen Leben einer Rebellin führen, und das Leben im Jahr 1842 klang auch sehr beschwerlich. Deshalb würde ich in das Buch "Star Trek - Deep Space Nine: Sakramente des Feuers" springen. Das wäre auch cool, die neue erbaute Raumstation Deep Space Nine mit seinem großen Atrium würde mich sowieso reizen, einmal zu sehen. Und das Wurmloch könnte mich zum spannenden Gamma-Quadranten bringen.

3. Magic Moments. Welchen magischen Gegenstand hättest Du gerne. (Du darfst Dir auch selber einen ausdenken.)
Ein Gerät, dass die Zeit anhält.

4. Einen Abend mit einem toten Schriftsteller. Wen wählst Du?
Ich hoffe doch, dass der Schriftsteller für den Abend wieder lebendig und ansehnlich ist; auf halb verweste Zombies steh ich so gar nicht. Den legendären Shakespeare einmal treffen, stelle ich mir interessant vor. Oder mit Isabella Nadolny, die ja erst 2004 von uns gegangen ist, am Chiemsee sitzen und einen Kaffee trinken; das würde mir gefallen.

5. Ein Wochenende mit einem Protagonisten. Welcher darf es sein?
Mit Mma Ramotswe ein Wochenende verbringen, das würde mir gefallen! Sie ist so lebensklug, gemütlich, schlau und wäre ein total angenehmer Mensch, in dessen Gegenwart ich mich einfach wohlfühlen würde.

6. Horrorvorstellung Bücherverbrennung. Du stehst auf dem Platz dabei. Welche Bücher würdest Du zu Retten versuchen? Was muss der Welt auf jeden Fall erhalten bleiben?
Andersherum gefragt - welches Buch ist es denn nicht wert, erhalten zu bleiben? Ich bin so eine ganz altmodische Person, Bücher haben einen Wert an sich. Für mich weniger wichtig wären Unterhaltungsliteratur, Bücher mit Verschwörungstheorien oder kruden, rassistischen Thesen oder "Schund". Aber dennoch bin ich der Auffassung, dass irgendjemand selbst aus dem schlechtesten Buch noch einen Nutzen ziehen würde. Dennoch würd ich bei manchen Büchern wohl emotional mehr abgehen als bei anderen.

Die Bücher von Richard Dawkins und Stephen Hawking würden dazugehören, auch Klassiker der Wissenschaft wie "Über die Entstehung der Arten", Werke der Philosophie, der Mathematik und der Musik. Ferner würd ich mich todesmutig für alle Klassiker ins Feuer stürzen und für Harry Potter, genauso wie für meine Lieblingsbücher (Mma Ramotswe, Star Trek) und Biographien.

7. Welches Buch hat Dich nachhaltig bewegt/beeinflusst? 
Das schaffen oft Biographien, weil sie eben wahr sind. Ganz unterschiedliche waren da dabei, Stars wie vom einem schwarzen Tennisspieler, der von seiner Jugend im Township berichtet (den Namen hab ich vergessen), der Gehirnchirurg Dr. Ben Carson, der amerikanische Schauspieler Henry Louis Gates, Mahatma Gandhi, Nichelle Nicols aber auch normale Menschen wie Claude Njiké-Bergeret, als Französin in Kamerun aufgewachsen, oder Peter Hepp, er war von Geburt an gehörlos und erblindete dann, oder auch die Familie, die innerhalb kurzer Zeit 4 Mädchen adoptiert hat. 

8. Gibt es eine Figur, die Du am liebsten ersatzlos aus einem Buch streichen würdest? 
Also, am Anfang vom zweiten Harry-Potter-Band war ich völlig genervt von Dobby. Allerdings, streichen hätte ich ihn nicht wollen, aber seinen Auftritt stark reduzieren.

9. Bei welchem Buch warst Du mit dem Ende völlig unzufrieden? 
Das Ende der Bis(s)-Quadrologie war ein wenig zu harmonisch, aber völlig unzufrieden ist zu stark ausgedrückt.

10. Du bist Leiterin einer neuen Bibliothek. Welche Bücher/Autoren würdest Du zuerst anschaffen? 
Zuallerst mal all die, die mir selber gefallen plus aktuelle und klassische Nachschlagewerke zu einer Vielzahl von Themen. Und dann würd ich mir Rat holen, um die Bibliothek möglichst umfassend auszustatten. Ich würde auf jeden Fall auch eher unbekannten Self-Publishern eine Chance geben und deren Bücher anschaffen. Die ich bisher gelesen habe fand ich alle bibliotheks-würdig!

11. Was würdest Du (manchen) Buchbloggern gerne sagen? 
Gute Rechtschreibung, sprachliche und stilistische Qualität, ein guter Aufbau und eine eigene Meinung, verbunden mit einer gewissen Kurzweil - die Qualitäten, die wir an Bücher schätzen, sollten wir auch auf unseren Blogs anstreben.





Chiaras Fragen - Buchvogels Antworten




1. Wie steht ihr zu Illustrationen in "normalen" Büchern? Würde euch hier und da ein Bild gefallen, oder eher von eurer eigenen Vorstellung ablenken?
Ja, mir gefallen Illustrationen, wenn Sie Dinge klarer machen, die im Text beschrieben sind, z.B. eine besondere Kleidung, eine ausgefallene Architektur; solche Dinge eben. Die Darstellung von Personen gefällt mir oftmals nicht so gut, weil ich Menschen lieber vor meinem geistigen Auge entstehen lasse. Wenn es aber solch eine gibt - dann bitte sehr frühzeitig, damit sich meine Vorstellung daran orientieren kann.

2. Würdet ihr ein Buch nochmal kaufen, nur weil das Cover nun anders gestaltet ist und es unbedingt euer Bücherregal schmücken soll?
Nein, definitiv nein. Die Cover sind eine nette Zugabe, aber Bücher nur kaufen, weil sie so hübsch im Bücherregal sind, dafür hab ich keinen Sinn, kein Geld und keinen Platz.

3. Habt ihr einen Lieblingsillustrator/ eine Lieblingsillustratorin?
Chiara von Mia Louu!

4. Werbung: Fotografie oder Illustration? Was spricht euch eher an?
Dazu hab ich keine Meinung; Werbung ist eh nicht so meins.


5. Zeichnet ihr auch gerne? Oder beschränken sich eure Hobbies eher auf die Kunst-freien Zonen?
Ich kritzel gerne, aber nicht oft. Zeichnen ist das allerdings nicht.


6. Was ist die Motivation zum bloggen für euch? Woran erfreut ihr euch am meisten?
Ich hab eine intrinsische und eine extrinsische Motivation. Intrinsisch sammle ich für mich meine Eindrücke von einem Buch. So bringt mir selber das Lesen noch mehr, dieses Reflektieren danach schätze ich sehr. Extrinsisch freue ich mich aber unglaublich über Resonanz auf einen Beitrag, dieser Austausch mit anderen, das ist eine große Motivation!


7. Seid ihr Zukunftsträumer oder eher Realisten, die für alles einen genauen Plan haben?
Das eine schließt für mich das andere nicht aus. Ich bin sowohl Zukunftsträumer als auch Realist. Allerdings hab ich es aufgegeben, einen Plan zu haben!


8. Ihr wollt ein Buch schreiben: Würdet ihr das alleine tun wollen, oder holt ihr euch ein Team (weitere Autoren, Illustratioren...) dazu?
Da bin ich Einzelkämpferin :). Ein Buch würde ich nur alleine schreiben wollen, ich finde es einen sehr intimen und kreativen Prozess, in dem ich alleine besser bin.

Wenn es fertig ist, hole ich mir dann Unterstützung von Korrekturlesern, Cover-Designern und Illustratoren.


9. Was würdet ihr (neben dem Lesen) als eine weitere Leidenschaft von euch bezeichnen?
Das Unterwegs-Sein in der freien Natur, egal ob auf einer Wanderung, einer Radtour oder beim Pilze sammeln im Wald. Und dort dann meditieren oder fotografieren.


10. Wolltet oder würdet ihr gerne einmal an einen Ort reisen, den ihr nur aus einem Buch kennt? Wer hat es vielleicht sogar schon getan?
Ich war in Ystad, dem Ort, an dem die Wallander-Krimis spielen. Allerdings nicht gezielt, wir haben sowieso gerade Urlaub in der Gegend gemacht und deshalb lag der Abstecher auf der Hand.


11. Ihr findet eine Geldbörse auf dem Gehweg. In ihr sind 1000€. Gebt ihr sie komplett ab, nehmt ihr das Geld heraus und gebt sie dann ab, oder behaltet ihr sie?
Sowas ist mir schon passiert. Waren keine 1.000 Euro, aber ein höherer dreistelliger Geldbetrag. Ich muss zugeben, dass ich schon einen Augenblick lang in Versuchung war. (Ist wohl jeder von uns, der weder Millionär noch Heiliger ist.) Aber dann hab ich die Person ausfindig gemacht (Perso war drin), dort angerufen und die Brieftasche der Person wiedergegeben. Finderlohn gab es, das war sehr anständig, die Person war wirklich erleichtert und glücklich, ihr Geld wiederzuhaben.

 

Hier nun meine elf Fragen

  1. Was ist das erste Buch, an das du dich erinnern kannst?
  2. Was war das letzte Buch, das du gelesen hast?
  3. Regal, Schrank, Zimmer, Speicher - wie und wo bewahrst du deine Bücher auf?
  4. Welche Ausgaben bevorzugst du - eBook, Taschenbuch, Hardcover, gebraucht, neu, ...?
  5. Hast du Erfahrungen mit Bücherschränken gemacht?
  6. Hast du schon mal davon geträumt, ein Buch zu schreiben?
  7. Wenn du ein Buch schreiben würdest, wäre der Held der Geschichte dann männlich oder weiblich?
  8. Wo trifft man dich in deiner Freizeit?
  9. Was für Musik hörst du gerne? Spielst du vielleicht selbst ein Instrument?
  10. Gibt es etwas an deinem Lebensstil, für das du dich bewusst entschieden hast oder vermeidest, aufgrund von ethischen oder moralischen Entscheidungen? (Bsp: du versuchst, Plastik zu vermeiden wegen der Umwelt.) 
  11. Was ist dein Lebensmotto?

 

Ich nominiere diese elf Blogger

  1. Charleens Traumbibliothek
  2. Uwes-Leselounge
  3. Hörnchens Büchernest
  4. Mikka liest
  5. Lydia's Welt
  6. Martins Buchgelaber
  7. Anjas Buchstunden
  8. Reading is like taking a journey
  9. ida's bookshelf
  10. Buchperlenblog
  11. Bücherblog – read books and fall in love ♥

Montag, 16. April 2018

[Rezension] Alltagsperlen: Kurzgeschichten und Gedichte von Antonia Löschner

das Cover zeigt eine Margerite
Auch diese Blume ist eine Alltagsperle

Alltagsperlen von Antonia Löschner
Kurzgeschichten und Gedichte, 122 Seiten
lulu.com, Juni 2017
ISBN: 978-1365999932
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Rezensionsexemplar des Autors


Erster Satz


Gedanken kommen,
ordnen sich zu Bildern,
kreieren Worte, Sätze,
Literatur


Zusammenfassung


Antonia Löschner begibt sich in 40 Kurzgeschichten und Gedichten auf eine Reise in den Alltag und zu den eigenen Bedürfnissen. Die Autorin ist als Mediatorin unter dem Namen "Life-Transition Counseling" tätig. Der Schwerpunkt ihrer Beratung liegt auf der Unterstützung bei der (Wieder-)Entdeckung und Nutzung persönlicher Stärken.

Klappentext: Häufig geht es im Alltagstrubel unter: das eigene Ich. Dabei ist es, als Kenner unserer Bedürfnisse und Stärken, der beste persönliche Berater. Die hier versammelten Geschichten und Gedichte laden zur Wiederentdeckung des Ich im Alltag ein. Mit so vielfältigen Themen und Charakteren wie im wahren Leben. Dieses Pocket-Buch eignet sich für kleine Lesepausen zwischendurch: zum Erforschen, Nachdenken, Träumen, Schmunzeln und Entspannen.


Samstag, 14. April 2018

[Rezension] Rebellinnen - Leben als Aufstand, herausgegeben von Michaela Adelberger und Maren Lübbke

das Cover zeigt eine nachdenklich blickende Frau
Rebellinnen - Leben als Aufstand
Rebellinnen - Leben als Aufstand,
herausgegeben von Michaela Adelberger und Maren Lübbke
Anthologie, 233 Seiten
Goldmann Verlag, September 1999
ISBN: 3-442-44333-4
Affiliate Link zu Amazon

Woher: aus dem Bücherschrank Bad Herrenalb

Erster Satz


"Bekannt ist, daß sogenannte geniale Weiber gewöhnlich wie verkleidete Männer aussehen", stellte der berühmte - und im übrigen bedingungslos rassistische und zutiefst frauenverachtende Arzt Dr. Möbius im 19. Jahrhundert fest und traf damit kurioserweise einen Punkt, der uns an der Arbeit an diesem Buch zunehmen zu interessieren begann.


Zusammenfassung


Elf Autorinnen und Autoren schreiben über das Schicksal von elf beeindruckenden Frauen, deren Leben von Rebellion bestimmt wurde, wie Judith, Théroigne de Méricourt, Jeanne d'Arc, Anne Bonny und Mary Read, Phoolan Devi, Tamara Bunke, Ulrike Meinhof, Calamity Jane, Valerie Solanas und Valie Export. Sie zeigen damit Facetten von Weiblichkeit auf, die in der Gesellschaft eher kritisch gesehen werden.

Freitag, 13. April 2018

[#WritingFriday] Von Rennschnecken und schwangeren Gläubigen

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Von Rennschnecken und schwangeren Gläubigen


Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah, wie ...


Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah, wie seine Rennschnecke Elfi von Nicolas' Superknark überholt wurde. Elfi lag, wie erwartet, die ganze Zeit vorne, doch dann kam Superknark, holte langsam, aber unerbittlich auf und kroch schließlich an Elfi vorbei. Fast schon verwundert neigte Elfi seine Fühler nach links und schien Superknark anzusehen, doch dieser kroch ungerührt weiter, dem Ziel näher kommend.

Was hatte Lukas nicht alles in Elfi investiert. Es war das Ergebnis zahlreicher Züchtungen, die Champions der letzten Saisons hatte Lukas gekreuzt. Doch nicht nur auf die reinen Gewinne kam es ihm dabei an, er achtete auch auf Faktoren wie geradliniege Kriechspur, konstante Schleimerzeugung und einen kompakten Körperbau, der es seinen Rennschnecken ermöglichte, besonders effizient vorwärtszurutschen.

Sonntag, 8. April 2018

[Rezension] Die Macht der Geographie von Tim Marshall

Macht der Geographie auf Landkarten
Sehr aufschlußreiches Sachbuch

Sachbuch, 328 Seiten
dtv, Juni 2017
engl. Original: Prisoners of Geography
Übersetzung: Birgit Brandau
ISBN: 978-3423349178
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Aufmerksam geworden durch die Rezension auf Hundertmorgen-wald

Erster Satz


Wladimir Putin bezeichnet sich als religiösen Menschen, als engagiertes Mitglied der Russisch-Orthodoxen Kirche. Es könnte also gut sein, dass er, wenn er abends zu Bett geht, seine. Gebete spricht und Gott fragt: »Warum hast du nicht ein paar Berge in die Ukraine gestellt?«


Zusammenfassung


Alle Regierungen unterliegen den Zwängen der Geographie. Berge und Ebenen, Wasser, Sand und Eis setzen ihrem Entscheidungsspielraum Grenzen.

Ein Sachbuch, dass Geographie und Historik erläutert von Russland, China, USA, Westeuropa, Afrika, Naher Osten, Indien u. Pakistan, Korea u. Japan, Lateinamerika und die Arktis.


Freitag, 6. April 2018

[#WritingFriday] Erster, verstörender, Arbeitstag im Krankenhaus

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Harte Liebe

Du hast gerade deinen ersten Arbeitstag als Assistenzarzt im Krankenhaus. Beschreibe einer Freundin ein besonders verstörendes Erlebnis.


Else, ich bin jetzt auf dem Weg heim. Ja, jetzt erst. Ich bin völlig fertig. Emotional völlig ausgelaugt. Vielleicht schul ich ja um und werde auch Floristin, haha.

Nein, eigentlich ist mir nicht zum Lachen zumut, ich frag mich schon, was ich hier mach.

Also, da war dieses Paar, die standen schon so schlurfig an der Anmeldung. Er mit fleckigem weißem Hemd, fettigen langen Haaren, graue Jogginghose, so ganz klischeehaft. Darüber aber eine hellbraune, teure Lederjacke, goldenes Armband. Sie in einem kurzem roten Rock, hellblaues, nicht passendes Oberteil. Die Nase schief, Blutflecke darauf und ein Pflaster. Eine Mundseite eingefallen, die Zähne fehlen. Sie sah abgehärmt aus und gleichzeitig zickig, sicherlich war sie auch noch gar nicht so alt, wie sie aussah.

Zunächst dachte ich, wir sollten uns um die Nase kümmern. "Ach, das, nein, das is alt", nuschelte sie und das es um das Kind geht. Das Kind steckte beim Mann unter der Lederjacke, ein kleines Ding mit dürren Steckenbeinen. Hätte sich erbrochen, sagten sie und jetzt schliefe es die ganze Zeit.

Schliefe! Du meine Güte. Bewusstlos war es und hat nur ganz flach geatmet. Wir die komplette Palette abgezogen, Beatmung, Diagnostik. Und er erstmal eine rauchen. Sie nur hin und her getigert und irgendwas geredet. Ich hab sie gefragt, ob sie das Kind geschüttelt hat. Nein, das sei plötzlich so gewesen. Sie hätten gar nichts gemacht. Aber das war ein Schütteltrauma, sagt auch mein Chef. Das Kind wird überleben, aber es ist noch nicht klar, was es vielleicht zurückbehält - Epilepsie, Blindheit, geistige Behinderungen. Als wir gesagt haben, dass wir es erstmal hierbehalten müssen, haben die Eltern einfach gesagt "Ach so" und sind dann davongeschlurft.

Ich bin Ärztin geworden, um Leben zu retten, aber mich macht es wütend, wie respektlos manche Menschen mit ihren Kindern umgehen. Und dann muss ich an mein Kind denken, an Bobby, so habe ich es für mich genannt, mein Bobby, für den ich alles getan hätte und es nicht konnte, Bobby, der in meinem Körper starb - und dann sehe ich diese Eltern an und ich bin wütend und traurig zur gleichen Zeit. Ich weiß, wenn ich professionell sein will, ein guter Assistenzarzt, dann muss ich damit wohl irgendwie klarkommen. Aber heute sehe ich nicht, wie...

Nein, das war kein guter Tag und vielleicht sollte ich tatsächlich Floristin -

Lass dich mal umarmen, du Liebe.



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Über den #WritingFriday:  Elizzy von Readbooksandfallinlove hat ihn ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  alles ist möglich.

Die Themen für den April:
  • Du hast gerade deinen ersten Arbeitstag als Assistenzarzt im Krankenhaus. Beschreibe einer Freundin ein besonders verstörendes Erlebnis.
  • Bei einem grossen Familienfest erfährst du, dass deine Grosseltern bereits seit vielen Jahren in einer offenen Beziehung leben. Schreib die Szene auf, die sich nach diesem Geständnis ergibt.
  • Verfasse einen Dankesbrief an den Erfinder von Zahnpasta.
  • Eine Frau verwählt sich und landet bei einem fremden Mann. Unerwartet beenden sie das Gespräch aber mit einer Verabredung. Schreibe das Telefonat dazu auf.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz; „Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie…“ beginnt.

Mittwoch, 4. April 2018

[Rezension] Die Judenbuche von Anette von Droste-Hülshoff

gelbes Reclam-Heft
Reclamheft von Die Judenbuche

Novelle, 62 Seiten
Reclam, 1984
Erstveröffentlichung im Cotta'schen Morgenblatt für gebildete Leser, 1842
ISBN:3-15-001858-7
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Geschenkt bekommen, es war eine alte Schullektüre des Schenkers


Erster Satz

Friedrich Mergel, geboren 1738, war der einzige Sohn eines sogenannten Halbmeiers oder Grundeigentümers geringerer Klasse im Dorfe B., das, so schlecht gebaut und rauchig es sein mag, doch das Auge jedes Reisenden fesselt durch die überaus malerische Schönheit seiner Lage in der grünen Waldschlucht eines bedeutenden und geschichtlich merkwürdigen Gebirges.

Zusammenfassung


Friedrich Mergel wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, seit seinem 9. Lebensjahr ist er Halbwaise. Er hilft dem Onkel, verdient sich so Geld. Sein Charakter entwickelt sich eher mäßig. Als der Jude Aaron unter einer Buche erschlagen wird, wird Friedrich verdächtigt; er flüchtet zusammen mit seinem Freund Johannes.


Dienstag, 3. April 2018

[Rezension] Star Trek - Deep Space Nine: Sakramente des Feuers von David R. George III


Roman, 420 Seiten
Cross Cult, September 2017
Genre: Star Trek, Sci-Fi
ISBN:  978-3959812023
hier das Buch bei Amazon


Woher: Star-Trek-Reihe



Erster Satz

Captain Ro Laren stand in dem kleinen, gerade mal vier Transporterflächen umfassenden Transporterraum.

Zusammenfassung


Nur Tage nachdem Nanietta Bacco ermordet wurde, weckt die Ankunft eines bajoranischen Fremden Mißtrauen - zudem er eine Projektilwaffe ähnlich der bei sich hat, mit der Bacco ermordet wurde.

Kira findet sich in der Vergangenheit wieder, an Bord der Even Odds. Ihre Aufgabe, so versteht sie die Propheten, ist es, Iliana Ghemors Angriff auf Bajor zu verhindern oder abzuschwächen. Unterdessen sammelt Ghemor religiöse Fanatiker um sich.


Sonntag, 1. April 2018

[Rückblick] März 2018

... Buchvogel blickt zurück auf den kalten und windigen, sowie schneereichen März: ...

Gelesen


Auch im März haben mich die Bücher wieder unterhalten, inspiriert und in fremde Welten entführt.

Charlotta trifft sich mit ihrer Tochter zum Kaffeetrinken. Sie hatte Vorbehalte gegenüber der Beziehung ihrer Tochter. Dass ihr Partner im Rollstuhl sitzt, ist doch mehr Belastung, denkt sie. Oder? Mir gefiel, ihre Denkmuster und Lernprozesse in diesem Kurzroman hautnah mitzukriegen.

Ein totes Mädchen muss zurück auf die Erde und Briefe zustellen. Sie weiß nicht, wer sie ist und wie sie gestorben ist: Als das Leben mich aufgab von Ney Sceatcher.

Endlich wieder unterwegs, wenn auch in anderen Gefilden als geplant ist die Titan (Star Trek Titan #8 - Aus der Dunkelheit von James Swallow). Ein Thema, das mich bewegt hat ist die Frage, wer zurückbleibt und stirbt, um die anderen zu retten. Ein uraltes Thema, ich weiß, aber hier bewegend umgesetzt.

In Die Schlacht der Bücher von Audrey Harings lernen wir, dass jedes Buch seine Berechtigung hat. Fantasybücher genauso wie Betriebsanleitungen. Da ich ja Technischer Redakteur bin und Handbücher schreibe, fand ich das Buch besonders toll!

Und noch ein Buch von Sonja Bethke-Jehle - Kontaktaufnahme war sehr unterhaltsam, verworben und zeigte, wie Menschen schlimme Schicksale überstehen und überwinden können.

Endlich fertig war ich mit Der Untertan von Heinrich Mann. Ich habe gelernt, dass manche Bücher Begleitbücher benötigen um sie ganz zu durchdringen. Diederich, soviel hab ich dann doch verstanden, ist der Prototyp eines hässlichen Deutschen, der Befehlen folgt, sich unglaublich toll vorkommt und sich ganz einer Sache verschreibt.

Ein schlimmes Schicksal hat auch die Protagonistin in Ich schreib dir morgen wieder von Cecilia Ahern. Auf dem Land, bei ihrer buckligen Verwandtschaft, findet sie sowohl unerwartete Freunde als auch ein Tagebuch, das ihr zeigt, was morgen geschieht.

In dem Roman von Reinhold Ziegler Version 5 Punkt 12 ging es in das Jahr 2000, in ein Jahr, in dem der Computer die Macht übernommen hat. Tubor Both und die Hacker-Oma Christine versuchen, ihn aufzuhalten. Ein dystopischer Sci-Fi-Roman, der mich über den Grad der Digitalisierung kritisch nachdenken ließ.


Freitag, 30. März 2018

[#WritingFriday] Maja sagt (nicht) die Wahrheit

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Maja sagt (nicht) die Wahrheit

Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.


Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte. Im Nachhinein klang ihre Geschichte zu fabelhaft, um wahr zu sein. Man hätte die Fakten nachprüfen können, angefangen mit einer Abfrage, ob eine Maja Sword, geboren 2248 auf Bortal, überhaupt existierte. Andererseits hatten Majas Vorgesetzte sie mit einer Scheinidentität versehen, dessen Datengrundlage gut gefälscht war. Da musste man schon genau hinsehen, um die Lücken zu erkennen.

Und Maja war eine geübte Lügnerin. Obwohl - vielleicht ist Lügnerin nicht das richtige Wort, denn Maja glaubte in dem Moment selbst an ihre Lügen. Für sie war es in diesem Augenblick die Wahrheit. Aus diesem Grund war sie auch so erfolgreich als Doppelagentin, sie beherrschte mühelos das Spiel mit doppelten Identitäten, einander überlappenden Lebensläufen, mit Lüge, Wahrheit und den Graustufen dazwischen. Dazu wirkte sie absolut harmlos, fast schon naiv, und die Leute wollten ihr auch einfach glauben.

Gerade hatte Maja, in ihrer Rolle als Aleina Krom, dem cardassianischen Geheimdienst berichtet. Die Cardassianer waren recht zufrieden gewesen mit den Informationen über politische Pläne, Transportrouten von waffenfähiger Antimaterie und weiterem. Der Geheimdienst der Sternenflotte sorgte dafür, dass es zwar korrekte Informationen waren, aber zum Großteil von geringem Wert. Doch natürlich konnte Maja nicht nur nutzlose Informationen nach Cardassia weitergehen, denn dann hätte sie sich selbst als nutzlos und entbehrlich gekennzeichnet und hätte keine Informationen zurückschmuggeln können, die von Nutzen für die Sternenflotte. Ein paar der Informationen mussten also tatsächlich den Cardassianern nutzen. In schwachen Momenten dachte Maja, dass beiden Mächten mit einer offenen Politik besser gedient wäre als mit dieser ganzen Spioniererei.

Doppelagenten leben gefährlich, das wusste Maja, und oft schon hatte sie sich gefragt, wie lang sie dieses Leben noch führen würde. Ihre Vorgesetzten bei der Sternenflotte hatten natürlich längst für diesen Fall vorgesorgt. Ein sicherer Weg aus dem Cardassianischen Raum heraus, eine neue Tarnidentität, ein Häuschen nach ihrer Wahl in einem sicheren Gebiet - wenn sich Maja entschied, die Spionagetätigkeit an den Nagel zu hängen, konnte sie sicher sein, ein gutes Leben zu führen. Wenn, ja wenn sie dann in den Raum der Föderation zurückkehrte.

Maja seufzte. "Na", sagte Gebor zärtlich und kam auf sie zu. An seine Schulter schmiegte sich verschlafen ein kleines Mädchen, seine Tochter und Majas Adoptivtochter. Maja gab ihr einen Kuss auf ihre roten Wangen und Gebor streichelte ihr sanft über das Haar. "Ich bin froh, dass du wieder da bist, du warst diesmal lange fort." "Ja,", sagte Maja und schluckte "aber nun bin ich erstmal wieder da." Nein, die Dinge standen beileibe nicht so einfach für sie, wie ihre Vorgesetzen das glauben mochten.



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Heute wollte ich erneut eine Geschichte schreiben, die im Star-Trek-Universum spielt. Dennoch funktioniert sie auch so, denke ich. Und die Ereignisse der jüngsten Zeit, sprich: vergifteter russischer Doppelagent, haben mich auch inspiriert. Bei dieser Aufgabe muss ich aber gestehen, dass ich lange keinen Plan hatte. Mit diesem letzten #WritingFriday im März hab ich auch alle Aufgaben erfüllt!

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Den #WritingFriday hat Elizzy von Readbooksandfallinlove  ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:

Dienstag, 27. März 2018

[Rezension] Version 5 Punkt 12 von Reinhold Ziegler

zwei mysteriöse Gestalten auf dem Cover
das arme Buch hat arg gelitten

Roman, 235 Seiten
Gulliver von Beltz & Gelberg, Juni 2016
Genre: Jugendbuch, gegenwartsorientierte Sci-Fi
ISBN:  978-3407788184
hier das Buch bei Amazon


Woher: Aus dem offenen Bücherregal von Allgemeinärztin Dr. Dorothea Zeise-Süß in Remchingen. Ich danke ganz herzlich meiner Tante für die Benachrichtigung per WhatsApp und das Mitbringen!



Erster Satz

Ich wollte diese Welt nicht verändern. Wenn ich es trotzdem getan habe, tut es mir Leid.


Zusammenfassung


Deutschland, im Jahr 2000. Der Datenanalyst Tubor Both zieht nach Wohnwiesen bei Berlin. Schon bald merkt er, dass die Computer die Herrschaft über den Alltag der Menschen übernommen haben. Zusammen mit der 63-jährigen Hacker-Oma Christine heckt er einen Plan aus, um den Computer abzuschalten.


Samstag, 24. März 2018

Ich schreib dir morgen wieder von Cecilia Ahern

das Cover zeigt ein Tagebuch, der Schriftzug darauf in Schreibschrift
Ich schreib dir morgen wieder

Roman, 363 Seiten
Krüger Verlag (Fischer), 2010
Originalausgabe: The Book of Tomorrow,
Harper Collins, 2009
Übersetzerin: Christine Strüh
Genre: Gegenwartsroman, Entwicklungsroman
ISBN: 978-3596173198
Affiliate Link zu Amazon
Woher:  Ausgeliehen von meiner Mama


Erster Satz

Von einer Geschichte geht bei jedem Erzählen etwas verloren, sagt man. Wenn das stimmt, ist meine Geschichte noch vollständig, denn ich erzähle sie zum ersten Mal.

Zusammenfassung


Die 16-jährige Tamara ist ein Leben in Luxus und Glamour in Dublin gewohnt. Doch ihr Leben ändert sich rasant, als ihr Vater Selbstmord begeht und ihre Mutter und sie das Haus verlieren. Sie ziehen zu Verwandten auf das Land, Tamara fühlt sich ordentlich alleingelassen. Interessant scheint ihr einzig die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Nach einiger Zeit entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist - und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden. [Eigene Zusammenfassung + Klappentext]


Persönlicher Eindruck


Das verwöhnte 16-jährige Mädchen Tamara muss mit vielem klarkommen. Tamaras Vater hat Selbstmord begangen, die Bank hat ihnen ihr Haus weggenommen und nun ist sie mit ihrer apathischen Mutter auf dem Weg zu Verwandten in ein verschlafenes Nest, eine Stunde mit dem Auto von Dublin entfernt. Am Anfang will Tamara einfach nur weg. Als sie beginnt, ihre Geschichte zu erzählen, ist sie schon etwas gereifter, hinterfragt ihr vorheriges Verhalten kritisch, dass sie z.B. sehr oberflächlich war und das viele Geld als selbstverständlich hinnahm. Andere Werte wie ein harmonisches Familienleben sind aber viel wichtiger und wertvoller. Das wird Tamara nun so richtig bewusst und lässt sie vieles mit neuen Augen sehen.

Rosaleen, die Tante, ist eine behütende Glucke. Sie lässt Tamara kaum zu ihrer Mutter, die seit ihrer Ankunft nur noch schläft und kaum bei sich zu sein scheint. Dafür kocht und backt sie Unmengen an Essen mit denen sie Tamara, deren Mutter und ihren Mann Arthur vollstopft. Tamara ist von dieser Überwachung wie erdrückt, findet aber auch Anknüpfungspunkte zu Rosaleen. Rosaleen scheint zunächst freundlich und eben eine typische "Kümmertante" zu sein, allerdings hat sie auch einige Geheimnisse und verhält sich merkwürdig. Dagegen ist Arthur, der Onkel, ein schweigsamer Mann. Tamara denkt, dass er klug sein muss, weil er viel Zeit hat, über Dinge nachzudenken. Sie hat instinktiv Zuneigung und Vertrauen zu ihm.

Tamara lernt auch noch weitere Menschen kennen. Schwester Ignatius vom nahe gelegenen Kloster ist eine wichtige Person. Sie ist lebendig und mädchenhaft, trotzdem sie schon an die 80 ist. Sie betitelt Tamara ständig als "17-jähriges Mädchen", was von ihr korrigiert wird, aber nicht weiter nachgefragt wird. Als Leser denkt man aber schon, dass es damit wohl auch eine Bewandtnis haben muss, vor allem, weil Schwester Ignatius früher Hebamme war.

Im verschlafenen Nest stößt Tamara also ständig auf Geheimnisse, seltsame Hinweise und merkwürdiges Verhalten. Irgendetwas scheint dort vor sich zu gehen. Daneben muss Tamara auch noch mit dem Verlust ihres Dad fertigwerden, ihre Zukunft ist ungeklärt und ihre Mutter nicht mehr ansprechbar. Ganz schön viel also, mit dem Tamara fertig werden muss. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, erfahren wir sehr viel von ihren Gedanken und Gefühlen und sind ihr sehr nah.


Kommen wir nun zum mysteriösen Tagebuch. Nach einiger Zeit findet Tamara ein Tagebuch, in dem immer der nächste Tag aufgeschrieben ist, in ihrer eigenen Schrift. Also ein Gruß aus der Zukunft. Nach einigem Staunen nimmt Tamara das so hin und nutzt es, um Dinge besser zu machen. Dabei lernt sie auch viel. Beispielsweise, dass man manche Situationen auch einfach aushalten muss. Dennoch steht das Tagebuch gar nicht so im Vordergrund, wie man aufgrund des Covers und des Klappentextes annehmen könnte. Das Element ist originell, die Geschichte hätte aber auch ohne funktioniert.

Das Ende löst alle Hinweise auf, die die Autorin gestreut und Tamara so großzügig übersehen hat. Es war mir vielleicht eine Spur zu konstruiert, aber noch genretypisch für einen Liebesroman. Mit dem Ende kann ich auf jeden Fall leben, aber für diesen Roman gilt, dass der Weg das Ziel war.


Lesen oder nicht?


Ich schreib dir morgen wieder ist eine Geschichte, bei der, wie bei einem Entwicklungsroman üblich, die Gedanken und Gefühlen der Protagonistin im Vordergrund stehen. Sie muss mit einigem klarkommen und bewegt sich durch ein Umfeld, das sehr geheimnisvoll agiert. Das geheimnisvolle Tagebuch bildet ein weiteres Element, durch das Tamara sich selber besser kennenlernt, es trägt die Geschichte aber nicht.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich hab ihn total gern gelesen und war auch neugierig, wie alles zusammenhängt. Dennoch fürchte ich, dass das einer der Romane ist, die einem schon nach relativ kurzer Zeit wieder aus dem Gedächtnis fallen und nicht wirklich hängenbleiben.


Gesamtbewertung: 🌞🌞🌞(🌞)✰


3 Zitate


Sie lachte herzlich. Als sie den schweren Einband von meinem Buch hob, klopfte mir das Herz bis zum Hals. Die Stimmen von Zoey und Laura flüsterten mir ins Ohr, das hier sei echt peinlich, und einen Moment lang war es mir das auch, aber die Tamara dieser neuen Welt vertrieb die beiden Miesmacherinnen energisch. [Zufallszitat, S. 109]

Früher habe ich Mum und Dad immer angebettelt, sie sollten nicht so oft ausgehen, aber sie nahmen keine Rücksicht darauf. Eigentlich blieben sie nur zu Hause, um Energie zu tanken, und dann waren sie es meistens so schnell leid, zusammen zu sein, dass sie den Abend in getrennten Zimmern verbrachten. Wir kamen nie dazu, alle etwas gemeinsam zu machen. Inzwischen habe ich begriffen, dass ich mir das mehr als alles andere wünschte. Ich sehnte mich danach, dass wir als Familie Zeit miteinander verbrachten, ganz normal und entspannt zu Hause. [S. 117]

Der Erfolg machte mit ihm das Gleiche wie die Hexe im Märchen mit dem armen Hänsel: Er päppelte meinen Dad aus genau den falschen Gründen und machte ihn an genau den falschen Stellen fest. [S. 262]


Weitere Meinungen

Hat jemand weitere Meinungen zum Buch auf seinem Blog und möchte hier verlinkt werden?

Freitag, 23. März 2018

[#WritingFriday] Beschreibe Gesicht und Gestik eines geliebten Menschen

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Talena und Sallir

Gesicht und Gestik einer geliebten Person


Das Volk der Vulkanier glaubt, dass sich die Liebe zwischen Ehepaaren mit der Zeit von alleine einstellt. Ehen werden zwischen Kinder arrangiert und dabei wird zwar auf eine gewisse Kompatibilität der Verlobten geachtet, aber es stehen auch andere Dinge im Vordergrund.

Talenas Ehe war insofern eine Ausnahme. Sie und ihr jetziger Ehemann Sallir wurden nicht als Kinder verlobt, tatsächlich waren sie bei ihrer Verlobung schon fast junge Erwachsene. Talena war als Kind verlobt worden, gemäß der Tradition, doch als ihr junger Verlobter schon mit 10 Jahren bei einem Unfall ums Leben kam, war das für Talena ein derart traumatisches Erlebnis gewesen, dass ihre Eltern mit einer neuerlichen Verlobung zögerten. Und die Dinge lagen bei Sallir noch komplizierter.

Als er mit seiner Familie nach Vulkan zog, geschah das aus mehreren Gründen. Einer davon war, dass er nun auch eine Verlobte finden sollte. Die Verbindung zwischen Talena und Sallir war eine logische Wahl und von den beiden Familien gut durchdacht. Auch Talena und Sallir fanden sich gegenseitig sympathisch, was von den Entscheidungsträgern der Familien allgemein als gutes Zeichen gedeutet wurde. Doch weder Talena noch Sallir offenbarten darüber hinaus, dass sie sich auch unlogischerweise ineinander verliebt hatten.

Neben diese Liebe trat nun auch die Vertrautheit. Talena kannte jede Regung von Sallir. Wie er leicht die Augen zusammenkniff, bevor er seinen untergebenen Ärzten ein Kommando gab. Er hatte eine angeborene Fähigkeit, andere zu führen und zu leiten, und sein Team vertraute ihm. Auch, weil er sehr ernsthaft und mit großem Engagement seine Stelle ausfüllte.

Vor einer Operation zog er die Stirn glatt und ging in eine Kurzmedidation. Talena wusste, dass er völlig in seine Aufgabe versank. Für ihn gab es dann nur diesen Patienten und diese Operation. Bei einer Operation einen Patienten zu verlieren war etwas, das er nur schwer akzetpieren konnte. Im Gespräch mit Patienten fokussierte er sich ganz auf sie. Ein Zeichen seiner Wertschätzung und seiner Berufung als Arzt, fand Talena.

Privat war er natürlich einfach Sallir, ihr Mann. Seine dunkelbraunen Augen hatten diese leichten Fältchen und seine Wimpern waren für einen Mann außergewöhnlich dicht und lang. Entgegen der herrschenden Mode standen seine Haare über der Stirn nach oben, teilweise in einem chaotischen Wirbel. Und sein Kinn hatte dieses Grübchen. Er hatte ein bestimmtes Lächeln, das nur ihr galt, und dass von einem Außenstehenden gar nicht erkennbar gewesen wäre. Und dann diesen besonderen anderen Blick, den Talena mit einer hochgezogenen Augenbraue beantwortete, bevor sie langsam ihr Kleid zu Bogen sinken ließ und auf ihn zutrat...

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Diesesmal hab ich mich inspiriert gefühlt, in Richtung Star-Trek-Fanfiction zu gehen. Es ist gar nicht so einfach, solche einen Fan-Text zu schreiben. Seid gnädig, es ist mein erster Gehversuch in diese Richtung.

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Den #WritingFriday hat Elizzy von Readbooksandfallinlove  ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:
  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Strasse. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

Donnerstag, 22. März 2018

Der Untertan von Heinrich Mann

Der Untertan
Diederich zieht seinen Hut vor dem Kaiser

Roman, 365 Seiten
dtv, Auflage Dezember 1964
Ursprünglich erschienen: 1918
ISBN: 3-423-00256-5
Affiliate Link zu Amazon* vergleichbare Ausgabe


Woher:  geschenkt bekommende Schullektüre


Erster Satz


Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt.

Zusammenfassung


Der Untertan von Heinrich Mann erzählt das Leben von Diederich Heßling, von seiner Kindheit, über Studienzeit hin zu den Anfängen als Direktor der geerbten Papierfabrik und seinen politischen Erfolgen.

Der Roman spielt in der Kaiserzeit - Diederich ist national gesinnt und kaisertreu. Er wird vom Vorwort als ein prototypischer deutscher Charakter bezeichnet - gehorchen und befehlen, Opportunist und Mitläufer, ohne Mut oder Zivilcourage.


Mittwoch, 21. März 2018

[Handlettering der Buchblogger] Lettere deinen Lieblingsautor

Logo: Handlettering der Buchblogger
#handletteringderbuchbloggerr

Anja von Nisnis Bücherliebe, Leni von Meine Welt voller Welten und Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee haben eine regelmäßige Aktion ins Leben gerufen:
Das Handlettering der Buchblogger.

Im März lautet die Aufgabe:

Lettere deinen Lieblingsautor.


Ich habe mich für deren zwei entschieden, Joshua Tree und Peter David. Ich hab das Lettering genutzt, um etwas auszuprobieren: Die Verbindung von Schreibschrift/Kalligraphie mit Blockschrift. Bei Joshua Tree hab ich den Vornamen in Schreibschrift gesetzt, den Nachnamen in Blockschrift; bei Peter David ist es umgekehrt.



Lettering: Joshua Tree und Peter David
Lettere deinen Lieblingsautor


Welches gefällt euch besser?

Sonntag, 18. März 2018

Kontaktaufnahme von Sonja Bethke-Jehle

Kontaktaufnahme von Sonja Bethke-Jehle
Sechs Menschen nehmen Kontakt auf

Roman, 272 Seiten
Verlag: Books on Demand, Januar 2018
Genre: Gegenwartsliteratur
ISBN:  978-3744890779
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Rezensionsexemplar der Autorin, der ich herzlich für die gute Zusammenarbeit danke! Es war so schön, meinen Namen in der Danksagung zu lesen!


Erster Satz


Tayo bewegte sich unruhig neben ihr.



Zusammenfassung


Sechs Personen. Vier Kontinente. Eine Verbindung. Kontaktaufnahme.

Eine Astrobiologin in den USA entdeckt einen vielversprechenden Planeten, auf dem Wasser und möglicherweise auch außerirdisches Leben existieren könnten. Ein katholischer Pfarrer auf einer Nordseeinsel fühlt sich von einer Buddhistin angezogen, zögert jedoch, seine Gefühle zuzulassen. Eine Ärztin in Nigeria wird trotz Unfruchtbarkeit unverhofft schwanger. Ein schwuler Soldat beginnt während eines Auslandseinsatzes in Afghanistan eine Affäre mit einem Einheimischen, obwohl Homosexualität dort unter Strafe steht. Ein ehemaliger Maurer hadert mit seiner Berufsunfähigkeit, seit er im Rollstuhl sitzt. Ein Gefängnisinsasse hat Angst, nach der Entlassung wieder in sein Heimatdorf zurückzukehren, wo jeder ihn und seine Tat kennt.

Diese sechs Personen kommen sich immer näher, obwohl sie scheinbar nichts verbindet. Doch vielleicht können sie etwas voneinander lernen? [Klappentext]


Freitag, 16. März 2018

[#WritingFriday] Liebeserklärung an das erste Rad

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Das kleine rote Fahrrad

Eine Liebeserklärung an das erste Fahrrad


Aufgeregt dreht das kleine Mädchen den Saum seines Rockes hin und her, dreht ihn nach oben und wieder zurück. Den Opa lässt es keine Sekunde aus den Augen. Endlich hat er die Haltegurte gelöst und hebt das Fahrrad aus dem Kofferraum. Ihr Ostergeschenk. Sie hüpft von einem Fuß auf den anderen. Dann stellt der Opa das Fahrrad mitten in die gepflasterte Einfahrt, wirft einen prüfenden Blick drauf und nickt.

Das kleine Mädchen erlebt zum ersten Mal in seinem fünfjährigen Leben Ehrfurcht. Es wagt kaum zu atmen als es sich dem Fahrrad nähert. Behutsam streicht es über den Sattel. Da steht es - rot, mit weißen Griffen am Lenker und weißen Stützrädern. Sein erstes eigenes Fahrrad in seiner Lieblingsfarbe rot.

"Setz dich mal drauf." fordert die Mutter es auf und das Mädchen schwingt etwas unbeholfen ein Bein über den Sattel. "Na, das ist noch ein bisschen zu groß." sagt der Vater "steig nochmal ab.". Ebenso unbeholfen schwingt das Mädchen das Bein wieder zurück.

Der Vater schraubt am Sattel herum während das Mädchen neben ihm wieder seinen Rock hin und her dreht und versucht, alles ganz genau zu sehen. "Was machst du da?". "Tiefer stellen, damit es für dich paßt. So, nun probier noch mal."

Diesesmal sieht es schon etwas weniger mühsam aus, als sie auf den Sattel aufsteigt. "Ja, geht besser." strahlt sie in die Runde. Der Opa hebt das Rad vorn am Lenker fest während die Mutter den Fahrradständer einklappt. Das Mädchen hat immer noch einen Fuß auf den Boden und versucht, das Rad im Stand zu balancieren. Immer wenn das Rad zu einer Seite kippt fangen die Stützrädchen es ab.

"Nun fahr mal los." fordert die Oma auf.

"Okay" sagt das Mädchen und dann etwas ratlos "aber wie denn?"

"Einfach treppeln" sagt der Vater.

Entschlossen greift das Mädchen den Lenker fester, kneift die Augen konzentriert zusammen und streckt unbewusst die Zungenspitze heraus. Es holt noch einmal tief Luft und tut etwas äußerst mutiges und beherztes, das sein Leben verändern wird: Es fährt Rad.

Kräftig tritt sie in die rechte Pedale, dann in die linke, und da kommt schon wieder die rechte nach oben, sie tritt dagegen, und - hurra - da hat erneut die linke Pedale die Umdrehung beendet und sie tritt sie wieder runter. Das Fahrrad schwankt hin und her, sie reißt ruckartig den Lenker mal in die eine, mal in die andere Richtung. Schebbernd fangen die Stützräder das Rad ab und halten es auf Kurs.

Nur aus dem Augenwinkel sieht sie, dass die Oma begonnen hat, hinter ihr herzurennen und bereit ist, einzugreifen. Aber das ist gar nicht nötig.

Jetzt fährt das Mädchen die erste Kurve seines Lebens.  Großartig ist das! Breit grinsend kehrt es zu seiner Familie zurück. Die Bremse drückt sie zu spät, aber der Vater stoppt ihr kleines rotes Rad am Lenker.

"Und, wie fährt sich's?" fragt er.

"Toll" sagt das Mädchen "nochmal". Und wieder fährt sie eine Runde, von der gepflasterten Einfahrt runter, die Straße hinein bis zum Wendeplatz und dann wieder zurück. Fröhlich winkend und jauchzend fährt sie an ihrer Familie vorbei, der große Schlenker wird von den Stützrädern abgefangen.

"Wir werden sie nicht mehr stoppen können, weißt du.", sagt die Mutter zum Vater. Und brummend der Opa: "In sechs Wochen können wir die Dinger wegschrauben."

Hin und her fährt das Mädchen. Es hat begonnen, während der Fahrt ein Lied zu singen. Der Vater, die Oma und der Opa sind unterdessen schon ins Haus gegangen, haben Kaffee aufgesetzt und den Osterkuchen in Stücke geschnitten. Allein die Mutter steht noch da, beobachtet lächelnd ihre Tochter und winkt ihr unverdrossen Runde um Runde zu.


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Dieser Text ist autobiographisch inspiriert, mein erstes Fahrrad sah tatsächlich so aus. Und ich hatte so eine große Familie und hab, wenn ich nervös war, meinen Rock hoch in die Luft gehoben und wieder runter und so weiter (was mit ein Grund war, warum ich dann lange Zeit nur noch Hosen getragen hab). Allerdings ist meine erste Fahrt vielleicht so ähnlich gewesen, aber nicht genau so passiert, auch die Umgebung stimmt nicht hundertprozentig mit dem tatsächlichen Schauplatz überein.

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Den #WritingFriday hat Elizzy von Readbooksandfallinlove  ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:
  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Strasse. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

Mittwoch, 14. März 2018

Die Schlacht der Bücher von Audrey Harings

Das Cover zeigt einen Bücherstapel, Elefanten, eine Prinzessin, einen Piraten, einen Detektiv, einen wildgewordenen Föhn und weitere Details
Die Schlacht der Bücher


Roman, 286 Seiten
AH Tales and Stories S.L., November 2017
Genre: Kinderbuch
Alter: Empfohlen für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren
ISBN:  978-8494667367
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Rezensionsexemplar der Autorin, der ich herzlich für die gute Zusammenarbeit danke!


Erster Satz

 

Jakob war glücklich.



Zusammenfassung


Anna und Jakob werden von einem Mathebuch (ausgerechnet ein Mathebuch) in das geheimnisvolle Nichts gezogen. Dort befindet sich eine geheime Bibliothek, die die beiden mit Geschichten füllen sollen. Gottseidank haben die beiden viel Fantasie und beginnen mit ihrer Aufgabe, erfinden Geschichten um Kaptain Hook, Geschichten mit Prinzessinen, einer Maus auf Reisen oder einem Meisterdetektiv.

Währrendessen wird auch Herr Müller in das Nichts gezogen. Auch er soll Bücher schreiben und er schreibt das, was er auch beruflich macht: Betriebshandbücher. Über einen Kaffeevollautomaten, einen Rasierer, einen Entsafter und so weiter. Die Bücher der Kinder findet er in der geheimen Bibliothek und beschließt, sie zu zerreißen, weil sie Schund sind.

In der normalen Welt unterdessen, in der Buchhandlung von Sandra, geschehen merkwürdige Dinge. Geschichten verschwinden aus den Kinderbüchern, stattdessen stehen auf einmal Betriebshandbücher in den Regalen. Hat das etwas mit der Schlacht der Bücher in der geheimen Bibliothek zu tun?


Star Trek Titan #8 - Aus der Dunkelheit von James Swallow



Roman, 400 Seiten
Cross Cult, Novembe 2017
Genre: Sciene-Fiction
ISBN:  978-3959815017
Affiliate Link zu Amazon

Woher: Serien-Abo


Erster Satz

Es war nicht das erste Mal während dieses Einsatzes, dass er sich überfordert fühlte.


Zusammenfassung


Die Titan, das Flagschiff von Admiral William Riker, wird endlich wieder in den Weltraum geschickt. Aber nicht in den unerforschten Raum, sondern sie soll in der Nähe patroullieren. Nicht mehr die Erforschung fremder Welten ist die Aufgabe, sondern als eine Art Vorbild zu fungieren und überall dort zu sein, wo sie benötigt werden.

Die erste Mission führt sie zum Raum der Dinac, wo ein Kadettenschiff der Sternenflotte und einen Schiff der Dinac verschwunden sind. Di

Dienstag, 13. März 2018

[Gemeinsam Lesen] 13.3.18

Logo: Gemeinsam Lesen
(c) Schlunzenbücher




Heute bin ich wieder dabei, bei der dienstäglichen Aktion von Schlunzenbücher, wir lesen gemeinsam und beantworten vier Fragen, die letzte ist jede Woche neu.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich bin immer noch dabei, Bücher parallel zu lesen. Mein Hauptbuch ist "Kontaktaufnahme", daneben lese ich auch immer noch (sehr langsam) "der Untertan" weiter. Das Rezensionsexemplar von "die Schlacht der Bücher" wollte ich dazwischenschieben; auch von meinem Sachbuch "Die Macht der Geographie" lese ich immer einzelne Kapitel. Und schließlich wollte ich noch versuchen, mein Schulfranzösisch zu reaktivieren und lese jeden Tag 5 Minuten in einem leichten französischen Buch.

  • Der Untertan von Heinrich Mann: Seite 309 von 364
  • Kontaktaufnahme von Sonja Bethke-Jehle:  45%
  • Die Macht der Geographie von Tim Marshall: Seite 88 von 318
  • Die Schlacht der Bücher von Audrey Harings: Seite 66 von 266
  • Easy French Stories for Beginner - Le pendentif, Kapitel 1, Part 4 von 3 Kapiteln

Schlacht der Bücher - Kinderbuch
Die Schlacht der Bücher
von Audrey Harings
Kinderbuch 

Sonntag, 11. März 2018

[Rezension] Als das Leben mich aufgab von Ney Sceatcher

auf dem Cover ist ein ätherisches Mädchen zu sehen
Als das Leben mich aufgab


Roman, 220 Seiten
Zeilengold Verlag, Juni 2017
Genre: fantastische Belletristik
ISBN: 978-3946955023
Affiliate Link zu Amazon
Mein Beitrag zur Aktion #MutzurNische: Brief an Mai : Lektionen

Woher: Gelesen für die Aktion "Mut zur Nische"


Erster Satz

Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht.


Zusammenfassung


Totes 16-jähriges Mädchen wird aus dem Warteraum des Todes nicht weitergeschickt, sondern muss zurück auf die Erde. Sie hat noch eine Pflicht zu erfüllen, Briefe zustellen, die sie geschrieben hatte. Dumm nur, dass sie sich zunächst nicht an ihr Leben erinnern kann. Erst nach und nach kommen einzelne Erinnerungen zurück und Mai - so nennt sie sich - lernt im Tod mehr über das Leben als im Leben.


Samstag, 10. März 2018

[#mutzurnische] Brief an Mai : Lektionen - Als das Leben mich aufgab von Ney Sceatcher

Mut zur Nische - Bücher abseits des Mainstream
#mutzurnische



An Mai,
Protagonisten in "Als das Leben mich aufgab"
Unter der Brücke,
Im Park

Betreff: Lektionen

Hallo Mai,

da bist du nun also gelandet, tot und einer Brücke übernachtend. Wobei, kann man das übernachten nennen, da du doch gar nicht mehr schlafen musst? Wie seltsam, oder? Aber nicht seltsamer als dieser Brief, der an ein Mädchen geht, das doch eigentlich tot ist und vielleicht lebendiger ist als in ihrem Leben.

Erst jetzt lernst du all die Lektionen, die doch eigentlich das Leben uns aufgeben soll. Wie heißt es in Lektion 1: "Du sollst dich mit dem Leben befassen, mit jedem einzelnen Kapitel davon.".

Wie schmerzlich hast du Lektion 4 gelernt. "Du wirst dich nicht an dein gesamtes Leben erinnern können. Also behalte all die schönen Gedanken und vergiss, was dich innerlich zerbrechen lässt.".
Wie wahr das doch ist. Unser Leben ist so kurz, wir erleben schönes und schlimmes, das geht jedem so. Doch entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Leben wir als Optimist und erinnern wir uns vornehmlich an das Schöne und Gute? Oder kommen wir nicht mehr aus den traurigen Gedanken, der Negativspirale heraus? Und noch sehr viel entscheidender - erleben wir unser Leben als sinnvoll? Ob mein Leben gut ist oder nicht, ob es sinnvoll ist und einen Wert hat, das legt keiner fest außer ich selber. Natürlich sollen wir nicht blauäugig durchs Leben gehen.

Lektion 7: "Die Trauer verändert uns und lässt uns erkennen, dass wir vielleicht einen neuen Weg gehen sollten." Habe niemals Angst vor Veränderungen, sei immer bereit dazu. Wie das auch Günther Kunert so schön in seinem Gedicht "Wie ich ein Fisch wurde" beschreibt.

42 Lektionen hast du als totes Mädchen gelernt. Und das ist reichlich spät. Vielleicht wäre ja alles anders verlaufen, wenn du diese Lektionen im Leben gelernt hättest. Und niemals aufgeben, immer aufstehen und weitermachen, das ist wichtig.

Dein Leben und dein Tod ist nicht sinnlos. Du warst ein guter Mensch, hast anderen geholfen, Licht in diese Welt gebracht. Und durch die Lektionen in deinem Tod lernen wir vielleicht, deine Fehler zu vermeiden.

Hab Dank, Mai, und mach es gut!

Eine Lebende.




auf dem Cover ist ein ätherisches Mädchen zu sehen
Als das Leben mich aufgab
Anhang

Roman, 220 Seiten
Zeilengold Verlag, Juni 2017
Genre: fantastische Belletristik
ISBN: 978-3946955023
Affiliate Link zu Amazon 
Rezension  



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In der Aktion #MutzurNische haben wir diesmal Briefe geschrieben, ganz im Sinne des Buches. Lest doch auch diese Briefe:

Freitag, 9. März 2018

[#WritingFriday] Als Obdachloser auf der Strasse

#writingfriday header
#writingfriday


Zwischen uns ist eine Mauer


Ein Obdachloser beschreibt seinen Blick auf die Menschen, die vorrübergehen


Zwischen euch und mir ist eine Mauer.

Unsere Blicke - sie treffen sich nicht. Wir sind bemüht darum. Höchstens flüchtige Blicke werfen wir auf den anderen. Eure, sie sind geprägt von Neugier und manchmal Mitleid. Aber eigentlich interessiere ich euch gar nicht so richtig. Gut so. Für mich ist es aber überlebenswichtig, euch kurz einzuschätzen. Bedrohung? Neutral? Werdet ihr Geld geben? Zu einem Gespräch kommt es selten. Das ist mir ganz recht. Ich brauche niemanden. Mir geht's gut. Ich lebe eben in meiner Welt und ihr in eurer. Also lasst mich am besten in Ruhe. Nachdenken über meine Situation will ich nicht. Ich komme klar, das ist das wichtigste.

Eure Gesichter, da ist mir eins wie das andere. Im Prinzip seid ihr für mich wie Autos. Seelenlose Kisten, man weiß, dass darin ein Mensch sitzt, aber man kann ihn nur durch die spiegelnde Windschutzscheibe erahnen. Genauso geht es mir mit euch.

Zwischen uns ist eine Mauer, und das ist auch gut so.


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Dieser Text ist im Rahmen des #WritingFriday entstanden. Elizzy von Readbooksandfallinlove hat ihn ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:
  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Strasse. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

Montag, 5. März 2018

[Kurzrezension] Charlotta: Kurzgeschichte zur Umdrehungen-Trilogie von Sonja Bethke-Jehle

Rollstuhlfahrer und Frau küssen sich
Kurzgeschichte zu Umdrehungen

Kurzgeschichte, 22 Seiten
BoD E-Short, Oktober 2017
Genre: Kurzgeschichte, Gegenwartsliteratur
ASIN:  B0763S85LD
hier das Buch bei Amazon


Woher: Von der Autorin aufmerksam gemacht;
kostenlos bei Amazon verfügbar




Zusammenfassung & Persönlicher Eindruck


Charlotta ist nicht so glücklich mit der Partnerwahl ihrer Tochter Zita. In dieser Kurzgeschichte erfahren wir ihre Sicht.

Diese Kurzgeschichte kann alleinstehend gelesen werden, sie bezieht sich aber auf die großartige Umdrehungen-Trilogie (Meine Rezension hier). Leser der Trilogie werden an der Kurzgeschichte schätzen, nun Zitas Mama besser kennenzulernen, einen Einblick in ihre Gedanken zu bekommen. Das rundet die Trilogie ab, aber auch ohne Vorkenntnisse kann man sich an der Geschichte erfreuen, da alles relevante unaufdringlich während der Kurzgeschichte erläutert wird.

Ben und Zita sind erst kurz zusammen, als er im Dienst angeschossen wird und aufgrund der Verletzung im Rollstuhl landet. Zita bleibt bei ihm, sie ziehen sogar zusammen. Eine schwierige Zeit steht ihnen beiden bevor. Zitas Mutter Charlotte ist gar nicht glücklich über die Beziehung, sie findet, dass ein Rollstuhlfahrer als Partner Zita zu sehr belastet. Aber hat sie damit recht?


Freitag, 2. März 2018

[#WritingFriday] Eine Postkarte von der Frankfurter Buchmesse 2073

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#writingfriday


Ferdinand Friedrich schreibt an seine Frau Martha eine Postkarte von der Frankfurter Buchmesse 2073


Meine liebe Martha. Herzlich grüßt dich dein Mann Ferdinand von der Frankfurter Buchmesse. Das Treffen mit meinem Lieblingsautor Walter Walch war so trevlig. Auf dieser Cardl findest du einen berührenden Kurzroman von ihm - signiert mit seinem Daumen!
Cardl von der Frankfurter Buchmesse mit dem neuen Kurzroman von Walter Walch




Tja, wie es wohl so ist, das Jahr 2073? Offensichtlich hat es noch Bücher. Es ist viel zu warm, wie ihr seht, wir kämpfen immer noch gegen den Klimawandel. Auch Walter Walch ist ein engagierter Vertreter der Klimatsmart-Bewegung. Das Ehepaar Friedrich ist froh, im kühleren Schwarzwald zu wohnen. Der von Ferdinand verehrte Autor Walter Walch ist natürlich verwandt mit Daniela, dem Buchvogel.

Die Cardl, das ist eine eCard, also eine Postkarte aus dünnem und biegsamen Flexipapier, auf der eine Geschichte gespeichert ist. Sozusagen die Miniausgabe eines eBooks. Die Vorderseite ist dafür da, die Geschichte zu lesen, auf der Rückseite kann man ganz klassisch seine Botschaft schreiben (entweder nutzt man die integrierte Spracherkennung oder schreibt komplett klassisch mit einem Stift).

Martha wird sich sehr über die Cardl freuen.

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Dieser Text ist im Rahmen des #WritingFriday entstanden. Elizzy von Readbooksandfallinlove hat ihn ins Leben gerufen, um das kreative Schreiben zu fördern. Jeden Monat gibt es verschiedene Themen, aus denen man wählen kann. Und dann - nichts wie ran an die Stifte oder die Tastatur. Eine Geschichte, ein paar Zeilen, ein Gedicht, ausgedacht oder selbst erlebt -  egal, Hauptsache, man übt das kreative Schreiben.

Ich werde versuchen, oft mitzumachen und mich einfach im Schreiben zu üben. Ich bin schon gespannt, wie euch meine literarischen Gehversuche gefallen. Konstruktive Kritik und auch Lob sind gern gesehen.

Die Themen für den März:

  • Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte
  • Du lebst als Obdachloser auf der Strasse. Beschreibe deinen Blick auf die Menschen, die vorbeigehen.
  • Beschreibe Gesicht und Gestik eines Menschen, den du liebst.
  • Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.
  • Schreibe eine Liebeserklärung an dein erstes Fahrrad / Auto.

Donnerstag, 1. März 2018

[Rückblick] Februar 2018


Gelesen


  • Seit Beginn des Jahres hab ich drei Bücher gelesen, in denen der Protagonist Simon heißt. Das ist wohl gerade der Trendname für männliche Helden! 
  • Ich will nicht sagen, dass "der Untertan" kein gutes Buch sei. Aber der Schreibstil in Verbindung mit mir unbekannten Worten und Geschehnissen sorgte dafür, dass ich mich nur stückchenweise mit dem Buch abgeben wollte, Spannung ist leider nicht aufgekommen. Eine Konsequenz war, dass ich noch Bücher nebenbei las, was auch dafür sorgte, dass ich nicht so richtig vorwärtsgekommen bin beim Lesen. 

Das gefiel mir gut

Der Drachenbeinthron von Tad Williams (Das Geheimnis der großen Schwerter Bd. 1) 

gigantisches Epos
#high-fantasy

High-Fantasy-Epos, das mich nachhaltig beeindruckt hat.
Tad Williams nimmt sich Zeit für die Geschichte, das Tempo und die Dramatik variieren. Grade wenn man denkt, dass die Geschichte langsam Längen aufweist und langweilig wird, überschlagen sich wieder die Ereignisse.





 [Rezension] Pilgrim 3 - Die Geächteten von Joshua Tree

das Cover von Pilgrim 3
Pilgrim 3 - die Geächteten

Mit diesem dritten Band der Pilgrim-Reihe hat der Autor Joshua Tree wieder ein Werk vorgelegt, das mich vollends überzeugt hat. Es ist spannend, mitreißend und voller Wahrheiten, ein großartiges Stück Fantasy.
Wegen der Rechtschreibfehler, die ich bemängelte, liegt der Band nun bei einer Korrekturleserin. Das zeigt, was für ein großartiger Charakter der Autor ist.







Die seltsamen Methoden des Dr. Irabu


Auf dem Cover sind Fische zu sehen
die seltsamem Methoden des Dr. Irabu
Ein höchst ungewöhnliches Buch. Witzig und tiefsinnig lotet es den menschlichen Geist aus, in Gestalt des übergewichtigen Psychotherapeuten Dr. Irabu mit seinen seltsamem Methoden.

Ein ganz großartiges Buch, das mich mit seinen Patienten, dem Arzt und dem japanischen Setting begeisterte und das einen pointierten Stil aufweist.







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